Sarah Kirsch Biografie

Sarah Kirsch Biografie/Nach dem Ende ihrer Ehe mit Rainer Kirsch zog sie 1968 nach Ost-Berlin, wo sie 1969 nach einer flüchtigen Verbindung mit Karl Mickel ihren Sohn Moritz bekam. Dort war sie in den Bereichen Journalismus, Rundfunk und Übersetzung tätig. 1973 veröffentlichte sie die Gedichtbände Zauberpelle und die Prosawerke Die Pantherfrau und Die gewaltigen Bergwellen am Meer.

Sarah Kirsch Biografie
Sarah Kirsch Biografie
Sarah Kirsch Biografie
Sarah Kirsch Biografie

Beide Werke wurden im selben Jahr veröffentlicht. Im selben Jahr trat sie dem Schriftstellerverband der DDR bei und wurde in dessen Vorstand gewählt. 1969 erschien im Langewiesche-Brandt-Verlag in Westdeutschland eine Gedichtsammlung mit dem Titel Es war dieser seltsame Sommer als bibliophile Ausgabe der Berliner Handpresse.

Darauf folgte 1974 die Veröffentlichung einer zweiten Gedichtsammlung mit dem gleichen Titel. Sie unterschrieb als erste die Protesterklärung gegen Wolf Biermanns Exil und wurde daraufhin 1976 aus der SED und dem Vorstand der DDR-Autorenorganisation geworfen. Im Jahr darauf, 1978, Sarah Kirsch erhielt die Erlaubnis, mit ihrem Sohn nach Westberlin zu gehen.

Die 1935 geborene und 2013 verstorbene Sarah Kirsch erhielt ihre Ausbildung in Biologie und Literatur während ihres Aufenthalts in Ost-Berlin bis zum Jahr 1977, als sie das Land verlassen musste. 1981 zog sie nach Norddeutschland und blieb dort bis zu ihrem Tod als freie Schriftstellerin und Malerin in Tielenhemme, Schleswig-Holstein.

Ihre Arbeit als Dichterin hat ihr eine Reihe von Auszeichnungen und Ehrungen eingebracht, darunter unter anderem den Georg-Büchner-Preis, den Jean-Paul-Preis und den Johann-Heinrich-Voß-Preis.

Sarah Kirsch Biografie

Der letzte Ort, den Sarah Kirsch ihr Zuhause nannte, war ein altes Schulhaus in Schleswig-Holstein. Noemi Schneider stattete ihrem Sohn Moritz Kirsch, dem Nachlassverwalter des Dichters, einen Besuch ab, um an dessen Tod vor fünf Jahren zu erinnern.

1977 war das Jahr, in dem ihrem Antrag auf Ausreise aus Deutschland stattgegeben wurde. Kirsch ließ sich zunächst in West-Berlin nieder, ab 1983 dann in Tielenhemme in Schleswig-Holstein. Ihr Sohn Moritz Kirsch lebt weiterhin in dem zauberhaften alten Schulhaus im Dithmarscher Stadtteil, wo er auch den Nachlass des Dichters betreut. Dort stattete ihm die Journalistin Noemi Schneider einen Besuch ab.

Sie zog 1969 nach Ost-Berlin, im selben Jahr, in dem sie ihren Sohn zur Welt brachte, nachdem sie sich 1986 von ihrem Ehepartner scheiden ließ und sich gleichzeitig scheiden ließ. Danach verfolgte sie eine Karriere als Journalistin und arbeitete auch beim Radio und als Übersetzerin.

Sie veröffentlichte weitere Werke und wurde schließlich in den Vorstand des Schriftstellerverbandes der DDR gewählt. Später wurde sie jedoch sowohl von ihm als auch von der S-ED rausgeschmissen, da sie als eine der ersten die Protesterklärung gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns unterzeichnete. Dies führte zu ihrem Ausschluss aus beiden Organisationen.

Table of Contents

Sarah Kirsch Biografie

Sarah Kirsch (* 16. April 1935 in Limlingerode, Kreis Nordhausen; † 5. Mai 2013 in Heide (Holstein); eigentlich Ingrid Hella Irmelinde Kirsch, geb. Bernstein) war eine deutsche Schriftstellerin. Ingrid Kirsch wurde im Pfarrhaus Limlingerode als geboren Ingrid Hella Irmelinde Bernstein; ihr Großvater Paul Bernstein taufte seine Enkelin am 19. Mai 1935 in seiner Kirche nebenan. Kirschs Mutter Elisabeth war Hausfrau, gehörte der Wandervogelbewegung an, las viel und gab ihre Liebe zur Poesie an ihre Tochter weiter.

Sarah Kirsch Biografie

Sarah Kirsch
  • Vermögen
  • Gehalt
  • Wie groß
  • Wie alt
  • Gewicht
Biografie
  • nil
  • nil
  • nil
  • 78 years
  • nil
Sarah Kirsch Biografie
Sarah Kirsch Biografie

1977 entwurzelte sie ihre Familie und ging nach West-Berlin, um ihrem Sohn näher zu sein. Ich sehe mich als nichts anderes als einen Schriftsteller, der Deutsch spricht. Es ist ja nicht so, dass ich mich mein ganzes Leben lang wie ein DDR-Dichter gefühlt habe. Ich habe eine Menge Schulden gegenüber der Nation; Das Land hat nicht nur dazu beigetragen, mich zu formen, sondern es hat mich auch vorangetrieben. Für mich ist nicht alles daran schrecklich. Ich vermisse den Ort, den ich früher mein Zuhause nannte, überhaupt nicht.