Stephan von erffa lebenslauf

Stephan von erffa lebenslauf
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Stephan von erffa lebenslauf |Im Jahr 455 n. Chr., als sich der Stamm der Grünen Hunnen, angeführt von Angehörigen der später so benannten Familien Erffa, von Wangenheim und von Uetterodt, an der Nesse (Werra) ansiedelte,

um Landwirtschaft zu betreiben dort und um einen nicht unbedeutenden Getreidehandel im Saale- und Elbegebiet zu betreiben, soll die Familie mit den Hunnen nach Thüringen gekommen sein. Der Sage nach lebten damals dort sowohl Wendische als auch Sorbische Familien, aber keine Familie hatte eine feste Bleibe.

Das erste urkundlich erwähnte Mitglied der Familie, Hartungus de Erfaha, stammt aus dem Jahr 1170Etwa ein halbes Jahrhundert danach war im Fall Hartung v. Erffa Landgraf Ludwig von Thüringen, oft auch als der Heilige bezeichnet, an der Klage beteiligt Fünfter Kreuzzug.

Nach seinem Tod überführte er seine sterblichen Überreste von Otranto nach Thüringen, in die Region, in der er zuvor als Vormund der mit Ludwig verheirateten Heiligen Elisabeth gedient hatte.

Nach Beendigung des Erbfolgekrieges zwischen Thüringen und Hessen im 13. Jahrhundert wurden die ehemals edelfreien Herren von Erffa Handlanger der Wettiner.

Zahlreiche Familienmitglieder waren im Laufe mehrerer Jahrhunderte insbesondere in den deutschen Bundesländern Sachsen-Thüringen und Franken als Minister oder Ratsherren in unterschiedlichen Ämtern tätig.

Im Jahre 1702 überreichte Kaiser Leopold I. dem damaligen Generalfeldzeugmeister des Frankenkreises, Georg Hartmann v. Erffa, das erbliche Reichsfreiherrendiplom. Nach dem Untergang des Alten Reiches wurde 1870 das Freiherrnamt vom Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha und 1879 vom Staat Preußen bestätigt.

Berlin, Düsseldorf Der Zeuge wird im Europasaal des Bundestages von seinem Anwalt sowie zahlreichen weiteren Angehörigen des Gerichtswesens vernommen. Der als Stephan von Erffa bekannte Herr ist an seinem dunkelblauen Anzug, weißem Hemd und blauer Krawatte zu erkennen. Am Anfang des Videos fügt er hinzu: „Ich bin 46 Jahre alt, wohne in Vaterstetten, bin Director Accounting bei Wirecard und derzeit arbeitslos.“

Wohnen in Vaterstetten ist nicht ganz korrekt; Seit Juli 2020 sitzt der ehemalige Vize-Finanzvorstand und Chefbuchhalter von Wirecard in der Justizvollzugsanstalt Landshut in Haft. Nach dem Scheitern von Wirecard nahmen Strafverfolgungsbeamte insgesamt vier Manager fest, darunter auch ihn.

Damals drehten sich die Vorwürfe um mehrere gerade abgeschlossene Käufe von Zahlungsdiensten in Indien für insgesamt 340 Millionen Euro, die an einen auf Mauritius registrierten Fonds mit dem Namen Emerging Market Investment Fund 1A überwiesen worden waren. Diese Käufe standen im Mittelpunkt der Kontroverse.

Der Informant warnte davor, dass hochrangige Führungskräfte der deutschen Wirecard entweder direkt oder indirekt an diesem Fonds beteiligt waren und sich daher aufgrund ihrer Beteiligung einem Interessenkonflikt ausgesetzt sahen.

Sie haben einen lokalen EY-Mitarbeiter persönlich bestochen, damit er bestätigt, dass die vorgelegten Zahlen korrekt sind, und sie haben die Finanzdaten der indischen Unternehmen manipuliert, um einen hohen Kaufpreis zu rechtfertigen.

Die Untersuchung, die von EY durchgeführt wurde und den Codenamen „Project Ring“ erhielt, begann angeblich, aber das Unternehmen versäumte es, wichtigen Hinweisen nachzugehen. Stephan von Erffa, der damals als Leiter der Buchhaltung bei Wirecard arbeitete, war die einzige Geschäftsleitung, die der Hinweisgeber nannte, und er wurde nicht befragt.

Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Wirecard-Operationschef Jan Marsalek erfuhr schließlich 2018 von „Project Ring“, setzte EY unter Druck und warf dem Whistleblower als Motiv einen persönlichen Groll gegen ihn vor. Marsalek ist 40 Jahre alt.

Allen voran macht der bisherige Chefbuchhalter von Wirecard unmissverständlich deutlich, dass ihm die bis dato „unvorstellbare“ Insolvenz „und natürlich die Folgen für die Mitarbeiter, Partner und Lieferanten, aber auch die Anteilseigner, sehr am Herzen liegen“.

Danach beginnt er seine Verteidigung, indem er ähnlich wie der frühere Vorstandsvorsitzende Markus Braun erklärt, dass er kein konkretes Fehlverhalten erkennen konnte und nach dem Vorfall schlauer geworden sei: „Ganz ehrlich, ich habe geglaubt, dass Wirecard ziemlich im Vorteil war Situation“,

sagte der CEO. Die Gremien „einschließlich der Risikoabteilung“ und die externe Prüfung seien erfolgreich gewesen; Dennoch “haben die bestehenden Prozesse, wie wir heute wissen, diesen Skandal leider nicht verhindert”, was der Sprecher “wirklich, wirklich tief bedauert”.

Erffa ging auf Fragen des Gremiums ein, die keinen unmittelbaren Bezug zu seinem Strafverfahren hatten, im Gegensatz zu Braun, der lediglich eine kurze Stellungnahme abgab und ansonsten, wie ihm zusteht, jegliche Auskunft als Zeuge verweigerte. Trotzdem offenbart er bisher nicht gelüftete Aspekte des Innenlebens von Wirecard oder Abgründe als andere

Bezeichnung für diese Tätigkeitsbereiche. Den bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Eichelmann, der erst 2019 in den Aufsichtsrat berufen wurde, bezeichnete Erffa als „äußerst ungestüm“, die Verbindung als gekappt.

Stephan von erffa lebenslauf
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“Ich glaube nicht, dass er jemals einer meiner Freunde werden wird.” Eichelmann, der nächste Zeuge, bezeichnet Erffa als „total durchgeknallt“ und berichtet, dass der Manager bei unterschiedlichen Meinungen geschrien und ausgeflippt sei. Erffa wurde auch als “absolut verrückt” beschrieben.

Die Verbundenheit des ehemaligen „Director Accounting“ mit Wirecard lässt sich daran ablesen, dass er in seinen Reden ununterbrochen das Präsens verwendet und von „wir“ spricht, als wäre er nicht in Haft sondern dient eher dem Gruppenvorstand. Er selbst bezeichnet sich eher als „Grußonkel“ unter den Versammelten.

Florian Toncar, Abgeordneter der FDP, spricht laut aus, was die anderen Ausschussmitglieder denken. Er zeigt sich überrascht über die Behauptungen, wodurch seine Zuverlässigkeit als Zeuge in Frage gestellt wird.

Toncar wundert sich darüber, dass ein „Head of Accounting“ die Zahlen und Bilanzen seit einigen Jahren bestens kennt, er aber „nicht begreifen kann“, „dass Wirecard Pleite gehen würde“. Ob dies der Fall war und ob Erffa seine Beteiligung übertrieben hat, wird das Gericht zu beurteilen haben.

Wer ist Ihrer Meinung nach für diesen kriminellen Bilanzbetrug verantwortlich? Cansel Kiziltepe, der die SPD im Ausschuss vertritt, will nicht so lange warten und will von ihm wissen, der „genug Zeit“ gehabt habe, über die Frage nachzudenken:

Wer ist Ihrer Meinung nach für diesen kriminellen Bilanzbetrug verantwortlich? ” Die Antwort von Erffa löst bei allen schallendes Gelächter aus. „Das ist eine knifflige Frage.“ Der Augenzeuge lacht und fährt fort: „Also natürlich zuerst die Täter, wer auch immer das war“, bevor er weiter erklärt:

Sonst denke ich, dass viele Leute, na ja, ich will mich da jetzt sehen. “Geben Sie keine Rechtfertigungen an und übernehmen Sie ein gewisses Maß an Verantwortung. Und jeder von uns muss überlegen, wann er etwas falsch gemacht hat, wo es falsch war und wo er möglicherweise zu leichtgläubig war.”

Die Staatsanwaltschaft München I hat inzwischen drei Haftbefehle gegen ehemalige Führungskräfte erlassen. Einer dieser Haftbefehle ergeht gegen den langjährigen Wirecard-Chef Markus Braun. Laut einer Erklärung eines Vertreters der Staatsanwaltschaft gegenüber Journalisten geht es in mehreren Fällen um gewerbsmäßigen Bandenbetrug und Marktmanipulation.

Es wird behauptet, mit Unterstützung eines Kronzeugen und Belegen, dass sich beteiligte Personen bereits 2015 entschieden hätten, die Bilanz mit fiktiven Transaktionen aufzufüllen, um sie besser aussehen zu lassen. Dies deutet darauf hin, dass die früheren Behauptungen noch einmal “erheblich” detaillierter ergänzt werden müssen.

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