Georg Danzer Todesursache

Georg Danzer Todesursache
Georg Danzer Todesursache

Georg Danzer Todesursache | Georg Franz „Schurli“ Danzer war ein österreichischer Songwriter und Musiker, der weithin als Pionier der Austropop-Bewegung galt, einem Label, von dem er sein ganzes Leben lang versuchte, sich zu distanzieren.

Der österreichische Schlagersänger Georg Danzer ist verstorben. Er war 60 Jahre alt, als er am Donnerstag an Lungenkrebs starb. Es war sein letzter Wunsch, dass sein Tod erst nach Ende der Trauerfeier bekannt gegeben wird.

Georg Danzer plädierte in seinen Liedern für Frieden und gegen Nachrüstung, für ein helleres Morgen oder zumindest für einen entspannteren Umgang mit illegalen Drogen. Österreich trauert um den Singer-Songwriter im Alter von 60 Jahren.

Er war 60 Jahre alt, als er am Donnerstag an Lungenkrebs starb. Der Musiker wurde laut Nachrichtenagentur APA am Freitag im niederösterreichischen St. Pölten im Beisein seiner engsten Familienangehörigen eingeäschert.

Laut Testament von Danzer hat sein Management Danzers Tod erst nach der Trauerfeier öffentlich bekannt gegeben. Danzer gehörte neben Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich zu den Musikern, die in den 1970er und 1980er Jahren dazu beitrugen, „Austropop“ über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt zu machen.

Er unterhielt sein Publikum mit hervorragendem Gitarrenspiel, gekonnter Sprache und Wiene Leichtigkeit.Erfolge feierte er als Solokünstler ebenso wie mit seiner Band The Madcaps und später als Mitglied des Austria 3-Kollektivs mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich.

Lobende Worte fand auch der Bundeskanzler der SP, der möglicherweise nicht wusste, dass Danzer ein echtes Wiener Kind war, geboren in einem Arbeiterviertel – und dass sein Vater kommunistischer Beamter war der aus seinen frühesten Erinnerungen kaum mehr als ein “Sandler” war.

Danzer besang einmal fast Brechtisch, “der Häftling, den ich aus meiner Schulzeit kannte”, darüber, dass er den Worten des Vorsitzenden nicht glaubt.

Von der Kunstakademie wurde er abgelehnt, aber diese wurde bereits von der Wiener Morbidezza-Schule besetzt, die für ihren bissigen Humor bekannt war. Infolgedessen musste er Autor werden und mit dem Schreiben beginnen.


Die „Georg Danzer Tournee 79“, bestehend aus 32 ausverkauften Konzerten, sowie das im Jahr darauf erschienene gleichnamige Live-Doppelalbum markierten einen Wendepunkt in seinem Berufsleben.

Die Arbeiten wurden nach und nach in den nächsten Jahren abgeschlossen. Auch in Österreich erlangte Danzer Anerkennung als versierter Singer-Songwriter, der Material produzierte, das über das unterhaltsame Jö schau hinausging.

Georg Danzer Todesursache

Danzer Direct ist eine vom ORF produzierte 45-minütige Dokumentation. Danzers Sohn Andreas wurde 1981 geboren, und Danzer begab sich auf eine Solotournee, die 47 Konzerte dauerte, der später eine gemeinsame Open-Air-Tournee mit Ludwig Hirsch, Konstantin folgte Wecker, Chris de Burgh und Georges Moustaki im Jahr 1982.

Danzers Buch Die gnädige Frau und das rote Reptil wurde 1982 veröffentlicht und enthält Texte und Geschichten, die von Danzer geschrieben wurden. Danzer war einer der ersten deutschsprachigen Musiker, der 1983 ein Album auf CD herausbrachte und damit einer der Pioniere auf diesem Gebiet war.

Als „Austria 3“ tourte er mit seinen „Austropop-Kameraden“ Ambros und Fendrich mehrfach durch Deutschland und trat in Konzertsälen im ganzen Land auf. Ihm zufolge fühle er sich zunehmend in kleineren Veranstaltungsorten wohl und unterhalte sein Publikum als kreativer Geschichtenerzähler.

Aufgrund seiner Krankheit musste er einige Shows verschieben, darunter eine für diesen Samstag beim Donauinselfest in Wien, die zuvor geplant war. Den Danzers sollte am Freitagabend spätabends auf allen Bühnen in einer Schweigeminute gedacht werden.

In Wien gab Danzer sein Bühnendebüt als Austria 3 am 10. Dezember 1997 im Theater a der Wien an der Seite von Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich.

Ursprünglich für ein einziges Benefizkonzert gegründet, um Geld für Obdachlose zu sammeln, entwickelte sich die Gruppe zu einer der beliebtesten in der Geschichte der österreichischen Popmusik.

In diesem Jahr schrieb Danzer Geschichte, indem es als erster europäischer Musiker eine CD-Extra mit Multimedia-Inhalten herausgab, die mit einer Vielzahl von Computerplattformen kompatibel war.

Während er mit Austria 3 Platten veröffentlichte, die immer wieder ausverkaufte Konzerte brachten und ihm halfen, einem neuen Publikum bekannt zu werden, veröffentlichte er auch Soloalben.

Danzer kehrte im April für einen begrenzten Zeitraum auf die Bühne der Wiener Stadthalle zurück, wo er auch zum letzten Mal in ihrer Karriere an der Seite von Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich auftrat. Danzers letztes Studioalbum „Traumer“ wurde im Herbst 2006 veröffentlicht.

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