Antonia Rados Krank

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Antonia Rados Krank | Antonia Rados arbeitet als Fernsehjournalistin für den österreichischen Sender ORF.Bei einem Terroranschlag in Wien sind am Montagabend vier Menschen ums Leben gekommen. Antonia Rados, eine österreichische Auslandskorrespondentin, war zum Zeitpunkt des Attentats im Stadtzentrum und wurde getötet.

Ihre Gefühle an dem Abend beschreibt sie in eigenen Worten.Am Montagabend fielen mitten in der Wiener Innenstadt Schüsse. Vier Passanten wurden getötet, und mindestens sieben weitere Opfer sind derzeit in unmittelbarer Todesgefahr. Laut Österreichs Innenminister Karl Nehammer war mindestens ein islamistischer Terrorist an dem Anschlag beteiligt.

Antonia Rados ist sich der Schrecken von Krieg und Terrorismus sehr bewusst. Der gebürtige Österreicher ist seit 25 Jahren als Auslandsreporter für das Medienhaus RTL in Deutschland und Österreich tätig. Für ihre Arbeit als Krisenreporterin in Krisengebieten weltweit wurde die promovierte Politikwissenschaftlerin mehrfach ausgezeichnet.

Schon in den Titeln ihrer Bücher merkt man, wie widersprüchlich und vielfältig das Gebiet ist, aus dem die Fernsehjournalistin vorrangig berichtet. „Die Bauchtänzerin und der Salafist“, „Gucci Against Allah“, „Danke für zwei Atombomben erhalten“ und „Danke für zwei Atombomben erhalten“ sind nur einige Beispiele.

Antonia Rados ist seit 1995 Auslandskorrespondentin für die deutschen Sender ARD, ZDF und die RTL-Gruppe.Die gebürtige Österreicherin, die nach ihrem Politikstudium in Politikwissenschaften promovierte, reist gerne, am liebsten in ferne Länder.

Anlass für diese Reise nach Pakistan und Afghanistan sind die Terroranschläge vom 11. September 2001. Dann berichtet sie aus dem Irak und dem Iran, wo sie unter anderem Gespräche mit Muammar al-Gaddafi, Mahmud Ahmadinedschad und Recep Tayyip Erdoan führt.

Rados gilt seit langem als Expertin für den Nahen Osten und glaubt, dass es für ihren beruflichen Erfolg wichtig ist, nah am Geschehen zu sein – auch wenn dies ihr Leben aufs Spiel setzt.

Sie konzentriert sich auf Orte, an denen andere ein Auge zudrücken, und hat dafür mehrere Medienauszeichnungen erhalten, insbesondere für ihren Artikel „Yemen’s Slow Death“, der in der New York Times veröffentlicht wurde.

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Als sie während des Irak-Krieges 2003 für die deutschen Fernsehsender RTL und n-tv live aus Bagdad berichtete, zog sie die Aufmerksamkeit eines großen Publikums auf sich.

Für ihre Reportagen, die sie unter anderem nach Bosnien und Herzegowina, Südafrika, Somalia, Iran und Afghanistan führten, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Fernsehpreis und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus.

Außerdem erhielt sie den Österreichischen Medienpreis für ihre RTL-Dokumentation Unser Freund Saddam 2003, die im Österreichischen Rundfunk (ORF) ausgestrahlt wurde.

Einem großen Fernsehpublikum wurde Antonia Rados spätestens durch ihre Live-Berichterstattung aus Bagdad während des Irak-Konflikts 2003 bekannt. Anschließend erhielt sie den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus sowie den Deutscher Fernsehpreis in Anerkennung ihres Einsatzes.

Auch einige ihrer Dokumentationen für RTL und n-tv fanden Anerkennung, darunter: Eine herzzerreißende Geschichte über afghanische Frauen, die sich selbst verbrennen, brachte Antonia Rados 2007 den Robert-Geisendörfer-Preis ein.

Außerdem wurde sie für den Grimme-Preis und das Deutsche Fernsehen nominiert Preis für ihre Arbeit an „Feuertod“, die 2007 gezeigt wurde.

Im Frühjahr 2008 kam sie zum ZDF, wo sie hofft, das bereits starke Team des Heute-Journals zu verstärken. Rados kehrte am 1. Januar 2009 als Chief International Reporter zur Mediengruppe RTL Deutschland zurück.

Rados war mit den damaligen Arbeitsbedingungen unzufrieden und störte sich gegen die Strukturen des öffentlich finanzierten Fernsehsenders.

Rados Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi wurde im März 2011 von Rados interviewt.Rados führte im August 2016 ein Interview mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoan.

Auch wenn Rados über die konkreten Gründe für ihre Rückkehr zu RTL schwieg, scheint es ihr beim ZDF nicht immer leicht gelaufen zu sein. Sie habe daher positive Erfahrungen mit dem ZDF gemacht.

„Es gibt in Mainz mehrere Kollegen, die sehr professionell sind und mit denen ich eine positive Zusammenarbeit hatte. Ich möchte aber nicht verhehlen, dass auch andere anwesend waren“, äußerte sich Rados.

Rados will sich nicht in eine breitere Kritik an der Priorität des deutschen Fernsehens für Auslandsnachrichten einmischen, wie es Korrespondent Ulrich Tilgner tat, als er im Frühjahr dieses Jahres das Land verließ.

„Das überlasse ich ihm. Das sollte er tun.“ „Ich habe keinen guten Überblick, weil ich in Frankreich wohne und nicht genug deutsches Fernsehen sehe“, gestand Rados dem „Tagesspiegel“. Rados erwähnt Updates zum aktuellen Stand der Dinge.

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