Jenny Gröllmann Todesursache

Jenny Gröllmann Todesursache
Jenny Gröllmann Todesursache

Jenny Gröllmann Todesursache | Jenny Gröllmann war eine deutsche Schauspielerin, die in mehreren Filmen auftrat.Obwohl sie bereits in der ehemaligen DDR bekannt war, wurde sie durch Auftritte in Serien wie “Liebling Kreuzberg” bekannter.

Zuletzt sorgte sie für Schlagzeilen, nachdem sie sich mit ihrem Ex-Mann Ulrich Ärger über eine angebliche Stasi-Beteiligung gestritten hatte. Sie starb an den Folgen von Krebs.

Jenny Gröllmann, eine Schauspielerin, die am Mittwoch im Alter von 59 Jahren nach langer und schwerer Krankheit in Berlin starb, wurde durch ihre Rolle in dem Film Die Frau ohne Schatten bekannt.

Bei der Ex-Frau des Schauspielers Ulrich Mühe wurde eine Krebsdiagnose gestellt, wie die Agentur Tatsch am Abend in Berlin mitteilte.

Jenny Gröllmann, eine der bekanntesten Schauspielerinnen der DDR und nach der Wende auch im Westen sehr gefragt – sie spielte unter anderem die Anwältin Isenthal in der Kultserie “Liebling Kreuzberg” mit Manfred Krug – kämpft ihren Ruf in den Medien wiederherzustellen.

Der 59-Jährige soll laut einer vor fünf Jahren in der Berliner Dienststelle der Stasi-Dokumentenbeschaffung entdeckten Akte für den DDR-Geheimdienst gearbeitet haben. Unter dem Pseudonym “Jeanne” soll sie westnahe Journalisten in Ost-Berlin ausspioniert haben. 2001 sorgte der Fall landesweit für Schlagzeilen.

An der Staatlichen Schauspielschule Berlin verbrachte Gröllmann von 1963 bis 1966 seine prägenden Jahre. Danach erhielt sie eine Stelle am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, wo sie insgesamt 26 Jahre bis zu ihrer Pensionierung blieb.

Ihr Bühnendebüt gab sie hier in der Rolle eines Hausmädchens in Ibsens Nora, in der sie ihren Namen erhielt. Ihre Theaterkarriere begann jedoch zu leiden, als Milan Kunderas damals politisch sensibles Stück The Owner of the Keys, in dem sie in ihrer ersten Hauptrolle besetzt war, aufgrund eines Terminkonflikts nicht aufgeführt werden konnte.

In der Folge wurde ihr trotz der Betrauung mit verschiedenen Bühnenjobs ihr großer Durchbruch als Theaterschauspielerin zunächst verwehrt. Beginnend mit dem DEFA-Film Stories That Night im Jahr 1967 spielte sie in weiteren DEFA-Filmen und Fernsehproduktionen mit, darunter Hauptrollen in Moritzburger Fernsehtheaterproduktionen mit Hannjo Hasse und Heinz Behrens.

Jenny Gröllmann Todesursache

Außerdem wirkte sie in weiteren DEFA-Filmen und Fernsehproduktionen mit Hannjo Hasse und Heinz Behrens mit. Ihren Auftritten am Maxim-Gorki-Theater folgten nach ersten Erfolgen 1990 Engagements am Berliner Renaissance-Theater, am Schlosspark-Theater und an den Hamburger Kammerspielen.

Während ihrer bundesdeutschen Zeit wurde sie mit der Figur im Fernsehen bekannt der Rechtsanwältin Isolde Isenthal in der Fernsehserie Liebling Kreuzberg, in der sie neben Manfred Krug die Hauptrolle spielte.

1969 brachte Gröllmann ihre gemeinsame Tochter Jeanne zur Welt, die aus einer Beziehung mit Thomas Goguel hervorging und heute als erfolgreiche Visagistin in Los Angeles tätig ist. 1973 heiratete sie den Filmemacher Michael Kann.

Nach ihrer Scheidung von Kann Anfang der 1980er Jahre war sie von 1984 bis 1990 acht Jahre lang mit dem Schauspieler Ulrich Trouble verheiratet. Aus ihr ging die Tochter Anna Maria Trouble hervor, die später Schauspielerin wurde die Ehe 1985.

Nach der Scheidung zog Gröllmann zu ihrem Mann Claus-Jürgen Pfeiffer, einem Filmarchitekten, den sie 2004 heiratete. Ihr zweiter Ehemann, der Schauspieler Ulrich Mühe, starb an ihm 2006 an Krebs erkrankt, hatte ihr im Nachrichtenmagazin „Focus“ Vorwürfe über seine Ex-Frau gemacht.

Eine gerichtliche Untersagung der weiteren Ausstrahlung des Interviews wurde von Gröllmann erwirkt. Das Magazin hingegen war dem Obersten Gericht vorgelegt worden, wo festgestellt wurde, dass es gegen das Gesetz verstößt.

Gröllmann wurde von ihrem dritten und letzten Ehemann vertreten, der auch ihr Anwalt war. Wie Focus-Sprecher Uwe Barfknecht am Freitag betonte, ist die Weigerung des Witwers, den beiden Toten Ruhe zu gönnen, und die Versuche, historische Aufzeichnungen zu verändern, bestenfalls makaber.

Gegen die Zurückweisung der Berufung wird sie nach Angaben des Magazins Revision beim Bundesgerichtshof einlegen.

2001 enthüllte die Zeitschrift Superillu Ausschnitte aus einem 522-seitigen Dossier der Behörde Gauck/Birthler, in dem es heißt, Gröllmann sei zwischen 1979 und 1989 als IM „Jeanne“ im HA II/13 des MfS geführt worden, so die Gauck und Birthler Autorität.

Wie in der Akte angegeben, wählte „die Kandidatin“ das Pseudonym Jeanne zu Ehren des Vor- und Zweitnamens ihrer Tochter. IM Jeanne bot Informationen zu verschiedenen Themen an, unter anderem zu den mutmaßlichen Fluchtplänen von Mitgliedern des Gorki-Ensembles.

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