Karl Schranz Schlaganfall

Karl Schranz Schlaganfall
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Karl Schranz Schlaganfall | Karl Schranz ist ein österreichischer Skirennläufer, der in den 1960er und frühen 1970er Jahren Meister war. Er war einer der größten der Welt während dieser Zeit.

Denn wegen Corona darf Skilegende Karl Schranz sein Hotel in St. Anton nicht verlassen.Karl Schranz schreibt diesen Brief aus seinem Wohnort St. Anton am Arlberg, Tirol. Wegen der Corona-Problematik ist die Skilegende derzeit im eigenen Hotel gestrandet.

Keine Sorge, versichert er dem KURIER, “wir haben genug zu essen – und, ja, wir haben genug Klopapier.” Alle Möbel sind im Haus.” Er war erst zwei Tage zuvor aus Wien angereist, wo er an der Geburtstagsfeier des Sportjournalisten Josef Metzger teilgenommen hatte.

“Jetzt ist alles zum Stillstand gekommen, aber ich bekomme keine Gänsehaut, weil ich dafür zu alt bin. Ich habe alles, was ich brauche, in meinem Haus. Ich verbringe viel Zeit vor dem Fernseher, gehe zu die Sauna und das Training. Machen Sie sich bitte keine Sorgen um mich.”

Seine drei Töchter – Anna , Christiane und Kathi – unterstützen ihn bei seinen Bemühungen. „Meine Frau – Evelyn – lebt noch, und mir geht es gut“, sagt der „Einzelgänger vom Arlberg“ in seinen eigenen Worten.

Die Österreicher waren bis zur Erschöpfung begeistert. Sogar die Kinder bekamen einen schulfreien Tag, um die Ankunft der Berühmtheit zu feiern. Auf dem Ballhausplatz in Wien skandierten über 100.000 Menschen „Karli, Karli“.

Karl Schranz, einer der Favoriten auf Goldmedaillen in den Abfahrts-, Riesenslalom- und Slalomwettbewerben bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo, kam von den Spielen mit leeren Händen nach Hause.

Schranz, der am 18. November 80 Jahre alt wird, wurde vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) kurz vor Wettkampfbeginn wegen Verstoßes gegen die Amateurregel disqualifiziert.

Der damals 33-Jährige hatte zuvor in einem Trikot mit Werbegrafik an einem Benefiz-Fußballturnier teilgenommen. Der sensationelle Ausschluss brachte ihm internationale Aufmerksamkeit sowie beispiellose öffentliche Unterstützung zu Hause ein.

Karl Schranz Schlaganfall

In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärte Österreichs Ski-Legende: „Ich hätte meine Popularität am liebsten gegen eine Goldmedaille eingetauscht.“

Schranz’ Geschichte handelt von der Begegnung mit einer fernen und nun fremden Welt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC), das damals von dem Texaner Avery Brundage geleitet wurde, bestand darauf, dass ein olympischer Athlet kein Geld aus dem Sport erhalten sollte.

Der Spitzensport, so der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, ziele eher auf die Charakterbildung als auf die Generierung von Einnahmen.

Unglücklicherweise für Schranz erwiesen sich die Olympischen Spiele als sein Untergang. Seine Disqualifikation von seinen vierten Olympischen Spielen 1972, weil er zugab, dass er, wie alle anderen Elite-Rennfahrer, kein reiner Amateur war, löste einen öffentlichen Aufschrei aus und führte dazu, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) seine Verfahren reformierte.

1960, im Alter von 21 Jahren, wurde Schranz bei seinen ersten Olympischen Spielen verwundet, aber er machte weiter und wurde sowohl in der Abfahrt als auch im Riesenslalom Siebter. Trotz einer Grippeerkrankung startete er bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck im Riesenslalom und holte sich eine Silbermedaille.

Schranz nahm an allen drei alpinen Veranstaltungen teil, die 1968 in Chamrousse in Grenoble, Frankreich, ausgetragen wurden, und gewann die Goldmedaille.

Er wurde Fünfter in der Abfahrt und Sechster im Riesenslalom, die beide von seinem französischen Konkurrenten Jean-Claude Killy gewonnen wurden, der auch in der Abfahrt an den Start ging. Schranz war im Slalom nach seinem ersten Lauf nur 0,32 Sekunden langsamer als der Führende.

Sein zweiter Lauf wurde im tiefen Nebel absolviert, der seine Sicht einschränkte, und Schranz wurde von einem Rennleiter behindert, was sich negativ auf seine Gesamtleistung auswirkte.

Er erhielt eine weitere Chance, den zweiten Lauf zu laufen und übernahm die Führung, aber dann wurde ihm mitgeteilt, dass sein erster Versuch im zweiten Lauf nicht hätte angerechnet werden dürfen, da er ein Tor verpasste, bevor er auf einen Rennleiter stieß, und Schranz wurde daraufhin disqualifiziert des Fehlers.

Laut dem Gremium erhielt Killy seine dritte olympische Goldmedaille, die bei denselben Spielen wie seine beiden vorherigen Goldmedaillen gewonnen wurde.

Eine enorme Menge an Kontroversen brach aus, als vermutet wurde, dass parteiische französische Beamte unfair daran arbeiteten, Schranz am Gewinnen zu hindern, damit Killy alle drei Rennen gewinnen konnte, was Toni Sailers Sieg bei denselben drei Veranstaltungen von 1956 nachahmte.

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