Ursula Karusseit Todesursache

Ursula Karusseit Todesursache
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Ursula Karusseit Todesursache | Ursula Karusseit war eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin, die in den 1960er und 1970er Jahren arbeitete.Der Familie Karusseit nahestehende Medienkreise bestätigten, dass die Schauspielerin Ursula Karusseit im Alter von 79 Jahren in Berlin verstorben ist.

Ihre Agentur hat sich nun zu den Umständen ihres Todes geäußert.Ursula Karusseit, eine Schauspielerin, die nach Angaben ihres Mannes im Alter von 79 Jahren in Berlin gestorben ist, wurde von der Nachrichtenagentur dpa bestätigt.

Der Tod der Schauspielerin wurde am Freitag zunächst von der Tageszeitung „Neues Deutschland“ bekanntgegeben, die als Informationsquelle die Angehörigen der Schauspielerin nannte. Karusseit wurde vor allem durch ihre Rolle der Charlotte Gauss in der ARD-Fernsehserie „In aller Freundschaft“ bekannt, in der sie seit 1998 zu sehen war und für die sie eine Emmy-Nominierung erhielt.

Ursula Karusseit starb am 1. Februar nach langer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus. Freunde und Familie der Schauspielerin waren überrascht. Der Betreuer des Verstorbenen gibt nun Auskunft zur Todesursache.

Ursula Karusseit wurde 2017 mit Krebs diagnostiziert, doch sie kämpfte und besiegte die Krankheit. Mimins Agentin Katja Ohneck verriet gegenüber „Bunte.de“, dass das Leben der Schauspielerin durch ein Herzleiden unterbrochen wurde.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihrer Familie, sie war eine der besten Schauspielerinnen Deutschlands und menschlich wunderbar!“

Die Berliner Volksbühne verhalf Karusseit während ihrer Zeit dort zu einer der bedeutendsten Figuren des DDR-Theaters und wirkte in mehr als 50 DFF- und DEFA-Filmen mit, darunter Wege übers Land (1968), Daniel Druskat (1976 ) und Märkische Chronik.

Karusseit wurde im ostpreußischen Elbing geboren. Ursula Karusseit wurde in Parchim geboren und wuchs nach der Vertreibung ihrer Familie 1945 in Gera auf.

Neben ihrer Tätigkeit als Stenotypistin und Büroangestellte nahm die Lehrertochter nach einer kaufmännischen Lehre auch an der von ihrem Arbeitgeber geförderten Laienkabarettgruppe teil.

An der Staatlichen Schauspielschule Berlin-Schöneweide erhielt sie von 1960 bis 1962 ihre Schauspielausbildung, danach arbeitete sie am Deutschen Theater Berlin, am Maxim-Gorki-Theater und an der Berliner Volksbühne, wo sie für viele eine Festanstellung hatte Jahre, bevor er sich anderen Projekten zuwendet.

Während der Ära Benno Besson feierte sie internationale Erfolge, insbesondere in Großbritannien. Sie heiratete Besson 1969 und erhielt daraufhin einen Schweizer Pass; ihr Sohn Pierre Besson ist ebenfalls ein erfolgreicher Schauspieler.

Ursula Karusseit Todesursache

Karusseit glänzte am hellsten in Sezuans Stücken „Der Drache“ und „Der gute Mann“, in denen er die Titelrolle spielte.

Ihr Spielfilmdebüt gab Ursula Karusseit 1963 mit dem Fernsehfilm Was du willst unter der Regie von Lothar Bellag. Große Bekanntheit außerhalb der DDR erlangte sie durch ihre Darstellung der Gertrud Habersaat in der Fernsehserie Wege übers Land, in der sie neben Helmut Sakowski die Hauptrolle spielte.

In der vierteiligen Fernsehserie Eva und Adam spielte sie die Hauptfigur von Helga Lorenz, in der sie in der ersten Folge neben Dietmar Richter-Reinick mitspielte.

Das antifaschistische Filmepos über die Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen, KLK a PTX – Die Rote Kapelle sowie das Märchen Die vertauschte Königin machten sie bekannt (1984).

Nach der Wiedervereinigung arbeitete Karusseit vor allem im Fernsehen, insbesondere als Charlotte Gauss in der ARD-Fernsehserie In aller Hoffnung, die sie seit 1998 spielt. Sie verkörperte diese Figur von der ersten Folge bis zur 857. Folge von 1998 bis zu ihrem Tod 2019.

Außerdem dozierte sie zeitweise an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, wirkte stimmlich an der Entwicklung von Hörspielen mit und tourte ua mit dem Programm Jazz, Poesie und Prosa durch Deutschland.

Neben ihrer Tätigkeit als Fernsehschauspielerin trat sie auch häufig im Theater auf. Dies war der Beginn ihrer professionellen Theaterkarriere, 2015 gab sie ihr Bühnendebüt in dem Drama „Eine Familie“ am Theater am Kurfürstendamm.

Mimins erste Ehe endete mit einer Scheidung und sie hinterließ ihren Ehemann und ihren gemeinsamen Sohn Pierre Besson. Er arbeitet auch als Schauspielerin.

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