Peter Merseburger Todesursache

Peter Merseburger Todesursache
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Peter Merseburger Todesursache | Peter Merseburger war ein in Deutschland lebender Journalist und Autor.Peter Merseburger, ehemaliger ARD-Korrespondent und Publizist, ist am 31. März im Alter von 93 Jahren verstorben.

Während seiner Zeit als zentrale Figur in den westdeutschen Medien sorgten seine Berichte gelegentlich für heftige Diskussionen. Der Journalist und Autor Peter Merseburger ist verstorben.

Nach Angaben von Angehörigen starb er am Dienstag in Berlin im Alter von 93 Jahren, wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der ehemalige ARD-Korrespondent und politische Publizist zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten der westdeutschen Medienlandschaft der Nachkriegszeit auf und war von den 1960er bis 1970er Jahren Moderator des ARD-Magazins Panorama.

Seine Berichte und Kommentare lösten eine Reihe von heftigen politischen Ausbrüchen von Mitgliedern der rechten Bewegung aus.

Der aus Zeitz bei Gera stammende Peter Merseburger wurde am 9. Mai 1928 geboren. Dort kam er 1946 im Alter von 18 Jahren ins Gefängnis, weil er im Vorfeld der Landtagswahl im selben Jahr für die CDU geworben hatte. Später, nach Meinungsverschiedenheiten mit dem langjährigen CDU-Chef,

Nach ihrem Umzug in den Westen wurden die Merseburger über eine Reihe von Zwischenstationen, darunter das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg eingeführt.

Mich hat vor allem das Antiautoritäre angezogen“, sagte er 2021 in einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur. Mit dem Begriff der Bestechung von Abgeordneten bei der Wahl Bonns zur Bundeshauptstadt gab es auch erste Versuche des investigativen Journalismus.

Der „Spiegel“ hat mich beeindruckt, als ich ihn mit den tristen deutschen Tageszeitungen verglichen habe“, erinnere ich mich.

Peter Merseburger Todesursache

Merseburger übernahm 1967 die Leitung und Moderation der Fernsehzeitschrift „Panorama“, für die er als Gesicht und Sprecher der Zeitschrift fungierte.

Das Magazin „Panorama“ zog mit seinen Artikeln über die negativen Seiten des zu Ende gehenden Wirtschaftswunders ein großes Publikum an.

Die Quoten lagen häufig über 30 % der Gesamtmenge. „Panorama“ sprach sich sowohl für die Studentenbewegung als auch für Willy Brandts Ostpolitik aus und betonte das Streben junger Menschen nach gesellschaftlicher Befreiung.

Als ein Beitrag von Alice Schwarzer zum Thema Abtreibung wegen großer politischer Beteiligung nicht im Fernsehen übertragen wurde, lehnte Merseburger es ab, die anschließende Diskussion zu moderieren.

Merseburger gab 1975 Leitung und Moderation von „Panorama“ ab und ging 1977 als ARD-Korrespondent nach Washington – nicht weil er zurückgetreten war, wie er protestierte, sondern weil er sich Sorgen über den „überideologischen und parteiischen Journalismus“ des Bundes machte Republik, die er als “extrem parteiisch” bezeichnete.

Als Korrespondent in Ost-Berlin ab 1982 hinterließ er einen bleibenden Eindruck bei den Menschen dort.Merseburgers Serie „Deutsche aus der anderen Republik“ zeichnete ein Bild des Alltagslebens in der DDR, das der westlichen Welt bis zu seiner Veröffentlichung unbekannt war.

Viele Ostdeutsche erlangten durch die Veröffentlichungen jedoch Kenntnis von bisher unbekannten Fakten über ihr eigenes Land. In seinem 1988 erschienenen Buch Grenzgänger schrieb er über seine Erlebnisse in diesen Jahren.

Merseburger arbeitete von 1977 bis 1978 als Korrespondent für den Deutschen Rundfunk in Washington, DC. 1982 übersiedelte er in die ostdeutsche Hauptstadt Berlin. 1987, fast zwei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer, arbeitete er als Korrespondent für den deutschen Sender ARD in London.

Der damals 63-jährige Merseburger entschied sich für einen vorzeitigen offiziellen Ruhestand, um Anfang der 1990er Jahre als freiberuflicher Journalist weiterarbeiten zu können.

Er veröffentlichte eine Reihe hochgelobter Biografien, darunter unter anderem die des SPD-Politikers Willy Brandt und des SPIEGEL-Gründers Rudolf Augstein.

Merseburger begann seine Karriere in der ersten Hälfte der 1960er Jahre als Redakteur und Korrespondent des SPIEGEL, bevor er zum Fernsehen wechselte.

Merseburger, der heute in Berlin und Südfrankreich lebt, arbeitet als freiberuflicher Autor, seit er seinen Rücktritt vom Fernsehen und den Rückzug aus der Branche bekannt gegeben hat.

Zum Zeitpunkt seines Todes war er Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Bekannt wurde er in dieser Funktion unter anderem durch seine Biographien von Kurt Schumacher, Rudolf Augstein, Willy Brandt und Theodor Heuss.

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