Hagen Von Ortloff Verstorben

Hagen Von Ortloff Verstorben | Hagen von Ortloff ist ein Fernsehmoderator aus Deutschland. Bekannt wurde er durch seine vom SWR produzierte Fernsehsendung Eisenbahn-Romantik, in der es um historische Eisenbahnreisen geht.

Vor etwas mehr als vier Jahren stand Hagen von Ortloff im Film Eisenbahn-Romantik zum letzten Mal vor der Kamera. Der 71-Jährige ist weiterhin in den Medien präsent.

Viele Sendungen zur dritten Stunde senden von Montag bis Freitag Wiederholungen der Kultsendung, die Hagen von Ortloff 25 Jahre lang im Fernsehen moderierte und insgesamt 870 Folgen produzierte.

Der gebürtige Dresdner, der seit vielen Jahren in Kernen im Remstal zu Hause ist, hat auch aktuelles Material beigesteuert. Seit August hat Hagen von Ortloff einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem er Bahnbegeisterte mit abwechslungsreichen Themen und Kurzfilmen zu unterschiedlichen Themen unterhält.

Er kam 1960 in die Bundesrepublik Deutschland, besuchte die Schule in Weinsberg, studierte in Stuttgart und begann dann eine lange Zusammenarbeit mit dem SDR und später mit dem SWR, die bis zu seinem Tod 2011 andauerte.

Hagen von Ortloff hat in den unterschiedlichsten Genres gearbeitet , angefangen bei den Kindernachrichten “Perspektive” bis hin zu Sport, Abendnachrichten und Wetter. Er hat sich im Fernsehen auf seine ganz eigene Weise einen Namen gemacht.

Nach dem Tod seines Vaters 1957 verbrachte er seine Kindheit in Dresden bei seiner Großmutter mütterlicherseits. 1960 siedelte er nach Westdeutschland zu seiner Mutter in der Nähe von Heilbronn über. Sein Abitur machte er am Justinus-Kerner-Gymnasium in Weinsberg.

Von Ortloff studierte von 1972 bis 1975 Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart. Es folgte ein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart, das er 1984 mit Auszeichnung abschloss.

1977 begann von Ortloff beim Süddeutschen Rundfunk zu arbeiten, 1991 wurde die erste Folge der Reihe „Eisenbahn-Romantik“ ausgestrahlt und seitdem moderiert er die Sendung.

2016 wird das 25-jährige Jubiläum der EISENBAHN-ROMANTIK gefeiert, gleichzeitig zieht sich Ortloffs Ende dieses Jahres aus dem Berufsleben zurück. Grund genug für Filmemacher Michael Maschke, sich mit dem vielbeschäftigten Fernsehprofi auf eine spannende Zeitreise zu begeben.

Hagen Von Ortloff Verstorben

25 Jahre lang spielte Hagen von Ortloff die Rolle der Eisenbahn im Fernsehen. Am Ende hat sich der ewige Romantiker entschieden, von seinem Amt zurückzutreten. Allein die Tatsache, dass er im Südwestrundfunk der schärfste Kritiker von Stuttgart 21 war, reicht aus, um ihn in Erinnerung zu rufen (SWR).

Es ist eine alte Geschichte über einen kleinen Jungen, der davon träumt, einmal Lokführer zu werden, und das ist noch heute so. Danach die Märklin-Eisenbahn, und später, wenn alles weggeräumt ist, noch ein ehrfürchtiges Hauchen des „Krokodils“ im Regal, der legendären Schweizer Güterzuglok, bevor alles weggeräumt wird.

Wer sich wirklich für die Modelleisenbahn einsetzt, tritt einem Modelleisenbahnverein bei und setzt sich zu diesem Anlass eine Schaffnermütze auf. Hagen von Ortloff ist einer dieser Menschen. Und es gibt noch viel mehr. Auf den ersten Blick wirkt der 67-Jährige wie ein Relikt der Vergangenheit.

Hagen, der Lokomotivführer, nimmt sie alle einfach mit, mit einer Prise Fernweh zur Not auch bis nach Burma und Myanmar, mit einer Prise Nostalgie an die Zeit, als der Zug noch zischte und Wolken ausstieß, mit einer Prise Sehnsucht nach den Tagen, als der Zug noch zischte und Wolken ausstieß.

Dass der SWR sogar versuchte, Kurt Tucholsky zum Abschied zu bewegen: “Ich höre nachts die Lokomotiven in der Ferne pfeifen, und ich rolle mich im Bett um und denke:

Bei näherer Betrachtung könnte man zu dem Schluss kommen, dass die eiserne Romantik eigens für die Stuttgarter Institution gemalt wurde, die es lieber nah und nostalgisch hält. Du bist auch geschützt vor allen Formen von Ungerechtigkeit, wenn du im Kopf unterwegs bist.

Seien Sie jedoch vorsichtig: Romantik kann auch subversiv sein, Barrieren niederreißen und anderen, möglicherweise lebensbedrohlichen Gedanken Tür und Tor öffnen. Ortloff hat in seiner Biografie darüber geschrieben, wie er darauf gekommen ist.

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