Michael Degen Krankheit

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Michael Degen Krankheit | Michael Max Degen ist ein deutsch-israelischer Schauspieler und Autor, der in Theater und Film aufgetreten ist. Der Schauspieler Michael Degen muss wegen seiner Krankheit am Dienstag in Wien auf die Premierenvorstellung von Daniel Kehlmanns Theaterstück „Der Mentor“ verzichten.

Der Schauspieler Michael Degenmuss krankheitsbedingt auf die Uraufführung von Daniel Kehlmanns Stück „Der Mentor“ verzichten, die an diesem Donnerstag in Wien stattfindet.

Herbert Föttinger, Theaterregisseur und Regisseur, schlüpfe in die Rolle des Dichters Rubin, um die Premiere zu retten, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung des Theaters in der Josefstadt. Zu Degens Krankheit lagen keine weiteren Informationen vor.

Föttinger bezeichnete die Situation als „beispiellos und ziemlich verzweifelt für das Theater“ und erklärte, dass der Hauptdarsteller zwei Tage vor der Premiere absagen musste. Die Premiere wird unter keinen Umständen verschoben.

Er wünsche Degen gute Besserung und viel Glück und hoffe, „dass er doch in dieser Funktion nach Josefstadt zurückkehrt“. Um der Premiere ein Ende zu bereiten, springt Theaterdirektor und Regisseur Herbert Föttinger in die Rolle des Dichters Rubin, wie das Theater Josefstadt am Mittwoch mitteilte.

Genauere Angaben zu seiner Erkrankung konnte Degens nicht machen. „Wenn zwei Tage vor der Premiere ein Hauptdarsteller aus einem Stück ausfällt, ist das für das Theater eine nie endende und angespannte Situation“, erklärt Föttinger.

“Für das Theater ist es eine nie endende und angespannte Situation.” Die Premiere konnte aus keinem Grund verschoben werden. Er wünsche Degen Genesung alles Gute und hoffe, „dass er irgendwann in dieser Funktion in die Josefstadt zurückkehrt“.

Michael Degen Krankheit

Michael Degen ist der Sohn von Jacob Degen, einem Sprachprofessor und Geschäftsmann jüdischen Glaubens und russischer Abstammung, und seiner Frau Anna, die beide jüdisch gläubig sind. Ihre Reise begann 1933, als sie mit ihm und seinem vier Jahre jüngeren Bruder Adolf von Chemnitz nach Berlin-Tiergarten zogen.

Im Winter 1939/40 schickten seine Eltern seinen Bruder aus Dänemark und Schweden nach Palästina, um ihn wegen seiner jüdischen Vorfahren vor dem nationalsozialistischen Regime zu schützen. Im September 1939 deportierte die Gestapo seinen Vater in ein Konzentrationslager.

Er überlebte zwar das KZ Sachsenhausen trotz schwerer Verletzungen, starb jedoch kurz nach seiner Entlassung aus dem Lager an den Folgen der erlittenen Folter im April 1940, weniger als ein Jahr nach seiner Entlassung.

Michael Degen war Schüler der Jüdischen Schule von ihrer Gründung 1921 bis zu ihrer Schließung 1942.Nach den von der Gestapo angeordneten Verhaftungen ihrer Nachbarn im Jahr 1943 fasste seine Mutter den spontanen Entschluss, sich und ihren Sohn vor der Festnahme durch die Behörden zu verbarrikadieren.

Sie mussten während ihrer Flucht achtmal ihre Identität ändern,bis sie bei nichtjüdischen Freunden, den Kommunisten Marie-Luise und Carl Hotze, in einer Laubenkolonie im Berliner Stadtteil Kaulsdorf Zuflucht fanden , wo sie überleben konnten. 41 Stolpersteine ​​wurden im Jahr 2019 vor dem Haus der Familie Hotze in der Straße An der Wuhle verlegt.

In Berlin trat er erneut als Ensemblemitglied von Bertolt Brecht am Deutschen Theater auf. Es folgten zahlreiche Engagements, darunter Auftritte in Frankfurt am Main, Berlin und München sowie in den folgenden Jahrzehnten in Hamburg und Wien.

Im Laufe seiner Theater- und Filmkarriere arbeitete er neben dem bereits erwähnten Bertolt Brecht mit namhaften Regisseuren wie George Tabori, Ingmar Bergman, Claude Chabrol, Rudolf Noelte und Peter Zadek zusammen.

Die Rolle des Gustav Oppermann in der zweiteiligen Fernsehserie „Die Oppermann-Schwestern“ wurde 1983 für den Schauspieler jüdischen Glaubens besetzt. Als jemand, der als Kind im Dritten Reich verfolgt wurde und dessen Vater im KZ Sachsenhausen an den Folgen der Folter starb, ist er in der einzigartigen Lage, die Rolle besser zu verstehen als jeder andere.

Degen ist Vater zweier Kinder von zwei verschiedenen Frauen. Elisabeth Degen ist sein erstes Kind aus erster Ehe mit der Künstlerin Sarah Eckelist und eine erfolgreiche Schauspielerin.

Beide traten 2009 zusammen im Kurzfilm Kriegerstock auf, und beide traten 2017 zusammen im Spielfilm Winterjagd auf. Degen ist verlobt mit Susanne Sturm, einer Journalistin, die in der Nähe von Hamburg arbeitet. Sie sind im dritten Ehejahr.

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