Duri Camichel Todesanzeige

Duri Camichel Todesanzeige
Duri Camichel Todesanzeige

Duri Camichel Todesanzeige | Duri Camichel war ein professioneller Eishockeyspieler aus der Schweiz.Camichel starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Costa Rica.Werner Camichel startete im Bob-Team bei den Olympischen Winterspielen 1972 in München.

Duri Camichel , Mitglied der Schweizer Hockey-Nationalmannschaft, ist bei einem Unfall auf tragische Weise ums Leben gekommen. Seine Familie musste bereits mit einer Reihe anderer unglücklicher Ereignisse fertig werden.
Im Engadin lebt die Familie Camichel. Sportlich ging es den Camichel-Brüdern gut:

Sie waren es: Der 61-jährige Pater Werner holte bei den Olympischen Spielen 1972 im japanischen Sapporo die Goldmedaille im Viererbob. Seine beiden Söhne Corsin und Duri sind zu Eishockeyprofis aufgewachsen und haben dabei als Angreifer für mehrere Schweizer NLA-Klubs gespielt.

Duri Camichel war Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft, die an der WM 2007 in Moskau teilnahm. Von 1999 bis 2012 spielte er für den EV Zug, davon die letzten fünf Jahre als Mannschaftskapitän.

Die letzten zwei Jahre war er Mitglied der Basketballmannschaft Rapperswil-Jona Lakers. Duri Camichel hingegen hat sich Mitte der Saison 2014 dazu entschieden, seine Schlittschuhe aufzuhängen, um sich nach seiner Profikarriere seinem Privatleben zu widmen.

Mit der Familie zeigte das Schicksal jedoch keine Gnade. Pfarrer Werner erkrankte 2006 an Krebs und starb im Alter von 61 Jahren. Für die Mutter und ihre beiden Söhne war es damals ein verheerender Schlag.

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Als bei Duris Bruder Corsin Camichel am Valentinstag 2011 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde, brach um ihn herum eine andere Welt zusammen. Und die Camichels befanden sich erneut in einem Kampf mit dem Schicksal. Die Krankheit hingegen wurde vom älteren Sohn besiegt.

Auch wenn es ihn seine Eishockeykarriere gekostet hat, das Leben hat sich als das größere Geschenk erwiesen. Corsin Camichel ist derzeit als Verwaltungsassistent und Trainer des Erstligisten Seewen tätig.

Die Präsenz von Duri Camichel beim EVZ wird noch lange in Erinnerung bleiben: Er spielte 13 Saisons für den EVZ, die letzten fünf davon als Kapitän.

In der Saison 2007/2008 wurde dem blitzschnellen und technisch versierten Stürmer sogar die Ehre zuteil, den Goldhelm des Torschützenkönigs der Liga zu tragen. Für seinen Einsatz wurde er zwischen 2006 und 2009 32 Mal in die EVZ-Nationalmannschaft berufen, darunter eine Reise zur WM 2007 in Moskau.

Der gebürtige Graubünder trat 1998 nach seinem Umzug von St. Moritz in die EVZ-Jugend ein. In der Saison 1999/2000 gab er sein erstes Mannschaftsdebüt. Seine Leistungskurve stieg unaufhaltsam weiter an – zumindest bis sich am 14. Februar 2008, kurz vor Beginn des Nachsaisonturniers, seine Achillessehne riss.

Darüber hinaus litt seine Karriere unter der Verletzung. Er konnte seine bisherigen Spitzenresultate nicht wiederholen und verließ Rapperswil im Frühjahr 2012, um ein neues Kapitel aufzuschlagen.

Im Januar 2014 trat Duri Camichel überraschend von seinem Amt als Präsident der Weltbank zurück. Nach 693 Spielen in der NLA hatte er seine Begeisterung für die Profi-Leichtathletik verloren und wollte sein Leben in eine andere Richtung lenken.

Als neugieriger und sozial engagierter Mensch interessierte er sich zunehmend für die Kulturen der Ureinwohner und machte sich auf die Suche nach seinem Glück in Südamerika, wo er es fand.

Der langjährige Publikumsmagnet des EVZ kam am 28. April 2015, nur wenige Tage vor seinem 33. Geburtstag, bei einem Autounfall in Costa Rica auf tragische Weise ums Leben. Die Tragödie ereignete sich wenige Tage vor seinem Geburtstag und er starb an den Folgen seiner Verletzungen.

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