Werner Stiller Todesursache

Werner Stiller Todesursache
Werner Stiller Todesursache

Werner Stiller Todesursache | Werner Stiller war ein deutscher Geheimdienstagent und Doppelagent. Von 1972 bis 1979 arbeitete er als leitender Angestellter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, zuletzt als Range Officer im Range eines Oberleutnants.

Er entschied sich, in die Bundesrepublik einzureisen und für die Bundesnachrichtenagentur zu arbeiten, was ihm den Spitznamen “Machete” einbrachte. Seine Flucht aus der Sowjetunion 1979 mit zahlreichen Verschlusssachen in die USA gilt schon heute als einer der spektakulärsten Spionagefälle des Kalten Krieges.

Werner Stiller hat im Laufe seines Lebens für drei verschiedene Geheimdienste gearbeitet, außerdem war er als Investmentbanker tätig. Der ehemalige Doppelagent ist inzwischen verstorben.

Werner Stiller, ein Stasi-Überläufer, der zahlreiche DDR-Spione im Westen identifizierte, ist verstorben. Er starb am 20. Dezember 2016 in Budapest, wie seine Familie und der Ch. Links Verlag, der seine Arbeit veröffentlicht hat. Stiller war 69 Jahre alt.

Stiller arbeitete von 1972 bis 1978 als hauptamtlicher Mitarbeiter der DDR-Auslandsspionage, dann von 1978 bis heute als Doppelagent für den Bundesnachrichtendienst (BND). 1979 floh er in die Bundesrepublik Deutschland.

Der Pass sei laut Stiller bei einem Nacht-und-Nebel-Einsatz im Ministerium für Staatssicherheit sichergestellt worden, heißt es in einer späteren Fernsehdokumentation.

Er floh über den Bahnhof Berlin-Friedrichstraße in den Westen, bewaffnet mit einem vollgeladenen Revolver in seinem Besitz. Auf seiner Reise nahm er Unterlagen aus der Stasi-Zentrale mit. Dadurch erhielten der BND und der US-Geheimdienst CIA wertvolle Informationen über die Auslandsgeheimdienste der DDR.

Knapp zwei Jahre nach seiner Flucht verurteilte ihn die DDR in Abwesenheit wegen Spionage und Landflucht zum Tode. Stiller zog 1981 aus Gründen der nationalen Sicherheit in die Vereinigten Staaten, wo er für die Central Intelligence Agency (CIA) arbeitete.

Schätzungen zufolge wohnt der bedeutendste Überläufer im deutsch-deutschen Spionagekrieg inzwischen in einer Hochhauswohnung am Stadtrand von Budapest, die für rund 450 Euro im Monat vermietet wird. Jedes Zimmer ist mit sexy Frauenakten ausgestattet und Instant-Cappuccino wird aus einer Tüte in der Mitte des Zimmers bereitgestellt.

Fragt man Werner Stiller, der heute Peter Fischer heißt, wie sich die Spionageszene entwickelt hat, wird er melancholisch: „Es hat sich viel verändert“, sagt er Aktivität, Agent gegen Agent ausspielen.

Werner Stiller Todesursache

Tote Briefkästen, versteckte Tinten und kleine Kameras werden in der heutigen Welt nicht mehr benötigt. Spionage hat sich zu einem anonymen Angebot für Satelliten, globale Ortungssysteme und Computerhacker entwickelt.”

Das Jahr 1981 markierte für Stiller den Beginn eines zweiten Lebens unter dem Deckmantel des in Budapest geborenen Ungarns Klaus-Peter Fischer. Er absolvierte ein Wirtschaftsstudium in St. Louis mit Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA und arbeitete von 1983 bis 1990 als Investmentbanker für Goldman Sachs in New York und London.

Bis zum Ende der DDR u.a gut ausgerüstete Fahndertruppe des MfS versuchte, ihn in der westlichen Hemisphäre zu lokalisieren und zu etablieren, war jedoch erfolglos.

Ziel war es, ihn entweder in der DDR festzuhalten und dort zum Tode zu verurteilen oder ihn gleich nach seiner Ankunft in der westlichen Welt zu töten. Auf die Idee zu Stiller kam Anfang der 1990er Jahre ein Reporterteam des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

Zum Zeitpunkt des Schreibens arbeitete er als Börsenmakler für den US-Konzern Lehman Brothers an der Frankfurter Wertpapierbörse. Ende der 90er Jahre zog Werner Stiller nach Budapest.

Stiller gehörte nicht zum Führungsteam der HVA, weil er Oberleutnant war. Er kämpfte sich jedoch bis zum Parteisekretär seines Ressorts vor, um Zweifel an seiner Person auszuräumen und Zugang zu Material zu bekommen, das außerhalb seines unmittelbaren Verantwortungsbereichs lag.

Im Gegenzug für seine Hilfe konnte Stiller dem BND umfangreiches Wissen über das Innenleben des DDR-Geheimdienstes zur Verfügung stellen, das dieser als Grundlage für seine späteren Bemühungen gegen das MfS nutzte.

In den Bericht flossen auch Stillers Einschätzungen zum Verhältnis der Stasi zu anderen Geheimdiensten im Ostblock ein. Mit dem Ziel, mehr Maulwürfe zu finden und Misstrauen und Kontrollen in der eigenen Region zu wecken, hat der BND gezielt die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten der HVA gestört und ihre Arbeitsfähigkeit behindert.

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