Stieg Larsson Todesursache

Stieg Larsson Todesursache
Stieg Larsson Todesursache

Stieg Larsson Todesursache | Karl Stig-Erland Larsson war ein schwedischer Journalist und Autor, der von 1931 bis 1995 lebte. Während er als Herausgeber der antirassistischen Zeitschrift Expo internationale Anerkennung erlangte, ist sein bekanntestes Werk das der Millennium-Krimireihe, die erst nach seinem Tod im Jahr 2003 freigelassen wurden.

Stieg Larsson wurde am 15. August 1954 in Skelleftehamn geboren und starb am 9. November 2004 in Stockholm im Alter von 50 Jahren. Er war Autor des Romans Das Mädchen mit der Drachentätowierung. Als Geburtszeichen erhielt er das Sternzeichen Löwe.

Karl Stig-Erland Larsson ist nicht nur Journalist, Autor und Redakteur des antirassistischen Magazins Expo, sondern weltweit vor allem für die Veröffentlichung von drei Detektivromanen nach seinem Tod im Jahr 2007 bekannt.

Als Stieg Larsson geboren wurde, waren seine Eltern beide 19 Jahre alt. Geboren in einem kleinen Dorf in der nordschwedischen Region Västerbotten, wo er bei seinen Großeltern aufwuchs, schrieb er anschließend seinen ersten Kriminalroman Millennium Trilogy, der im selben Dorf spielt.

Als Larsson acht Jahre alt war, kehrte er in sein Elternhaus nach Schweden zurück. Laut seinem Freund und Biografen Kurdo Baksi saß Larsson daneben und sah, wie seine Freunde ein junges Mädchen vergewaltigten, als er 14 Jahre alt war, aber er tat nichts.

Seitdem widmet er sein Leben der Beseitigung sozialer Ungerechtigkeiten, die ihn seither quälen. Interessanterweise lässt sich diese Erfahrung als Motiv in seinen Werken beobachten.

Stieg Larsson Todesursache

Larsson begann seine berufliche Laufbahn 1979 bei der schwedischen Nachrichtenagentur TT, nachdem er sein Abitur gemacht hatte und bei verschiedenen Arbeitgebern gearbeitet hatte. Die nächsten 19 Jahre arbeitete er hauptsächlich in der grafischen Abteilung, verfasste aber auch Essays, Kurzbeiträge und Buchbesprechungen für die Publikation.

Nachdem er als kleiner Junge von den afrikanischen Befreiungskriegen gehört hatte, war Stieg Larsson von ihnen fasziniert. 1977 reiste er in das afrikanische Eritrea, das damals um die Unabhängigkeit von Äthiopien kämpfte.

Er ging in ein Guerilla-Trainingslager, wo er einer Armee gegenüberstand, die zu einem Drittel aus Frauen bestand. Larsson wurde Militärlehrer, wo er den Schülern die Bedienung von Granatwerfern beibrachte, etwas, das er während seines Militärdienstes gemeistert hatte.

Larsson reiste 1981 mit seiner Lebensgefährtin Eva Gabrielsson zu einer Studienreise nach Grenada, um das dort nach einer Revolution 1979 von der politischen Bewegung New Jewel Movement gegründete sozialistische System kennenzulernen.

Von 1982 bis 1989 arbeitete er als skandinavischer Reporter für die antifaschistische Wochenzeitung Searchlight Magazine im Vereinigten Königreich Pseudonym von Severin. 1991 verfasste er gemeinsam mit Anna-Lena Lodenius das Buch “Extremhögern”, das eine Studie zum Rechtsextremismus in Schweden darstellt und bis heute gedruckt wird.

Nach der Ermordung von sieben Personen durch Rechtsextreme 1995 gründete er die Expo Foundation, in der auch das gleichnamige Magazin untergebracht ist. Während dieser Zeit war er Redakteur der antifaschistischen Zeitschrift Expo, die von rechts angegriffen wurde.

Rechte Demonstranten zerstörten Schaufenster und bedrohten die Druckerei. Im Juni 1999 explodierte eine Autobombe, bei der ein Autor des Expo-Magazins verletzt und schwer verletzt wurde.

Stieg Larsson hat absolut nichts mit dem Roman Verschwörung von 2015 zu tun, der die Grundlage für die aktuelle gleichnamige Filmversion bildet, die derzeit in den Kinos läuft. Dieses Buch erschien elf Jahre nach dem Tod des schwedischen Bestsellerautors der „Millennium Trilogy“, die erst 2005 nach der Übersetzung ins Englische einen weltweiten Erfolg feierte.

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