Guido Westerwelle Tod

Guido Westerwelle Tod
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Guido Westerwelle Tod | Er war der erste offen homosexuelle Mensch, der eine dieser Positionen innehatte, nachdem er von 2009 bis 2011 als Außenminister in der zweiten Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland tätig war. Er war auch der erste offen schwule Mensch, der eine dieser Positionen innehatte.

Der ehemalige deutsche Außenminister Guido Westerwelle ist gestorben. Der ehemalige FDP-Vorsitzende ist am Freitag im Alter von 54 Jahren im Kölner Universitätsklinikum an den Folgen seiner Krankheit gestorben. Er war 54 Jahre alt. Das sagte der Vorsitzende der Westerwelle Foundation in Berlin, der bei der Feierstunde anwesend war.

Noch im Herbst vergangenen Jahres hielt Westerwelle für kurze Zeit Ausschau nach Bürgern. In Berlin stellte der ehemalige Außenminister sein Buch “Zwischen zwei Leben” vor. Außerdem hatte er zwei Fernsehauftritte. Mit dem SPIEGEL wurde ein vierstündiges Gespräch über Westerwelles Leukämie geführt.

Bei Westerwelles wurde im Juni 2014 die Blutgerinnungsstörung Westerwelles diagnostiziert, er hatte sich seitdem aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen und sich einer Chemotherapie unterzogen. Außerdem unterzog er sich einer Knochenmarktransplantation.

Von 2001 bis zu seinem Rücktritt 2011 war er zudem Vorsitzender der FDP.Er ist von Beruf Rechtsanwalt und war von 1996 bis 2013 Mitglied des Bundestages Als erster und bislang einziger Kanzlerkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl 2002 war er zugleich der jüngste Kanzlerkandidat, der sich jemals für das Amt des Bundeskanzlers beworben hat.

Guido Westerwelle, bekannt als “politisches Tier”, war ein sich immer wieder neu erfindender Politiker, der messerscharfe Argumente formulieren und seine Anhänger noch stärker als zuvor polarisieren konnte. Dass die FDP unter seiner Führung ihre besten und schlimmsten Zeiten durchgemacht hat, hat ihn bis an sein Lebensende gequält.

Guido Westerwelle Tod

Unter der Führung von Guido Westerwelle erlebte die FDP ihren bedeutendsten Erfolg und ihren steilsten Rückschlag. In Deutschland hat außer Angela Merkel kein Politiker die Parteibildung der letzten zwanzig Jahre so stark geprägt wie dieser Mann, der sich immer wieder neu erfindet.

Am effektivsten in seiner politischen Karriere war Westerwelle als Oppositionsführer im Bundestag. Als es darum ging, die Große Koalition vor sich her zu treiben, konnte der messerscharfe, leidenschaftliche Polarisator sein ganzes Talent zur Geltung bringen.

Ein Jahr später musste sich Westerwelle öffentlich von Möllemann distanzieren, nachdem dieser im Bundestagswahlkampf 2002 antisemitische Beleidigungen verwendet und aufgrund seiner Äußerungen seine Parteiposten aufgeben musste.

Für Westerwelle war es zweifellos eine schmerzhafte Trennung: “Er ist kein entschlossener Mensch, egal ob er ein anderes Selbstbild hat.” Als chronischer Zauderer ist er nichts anderes als ein Zauderer. Es fällt ihm extrem schwer, Urteile zu fällen, die Auswirkungen auf diejenigen haben, die ihm nahe standen und noch immer nahe stehen.”

Ende 2010 erklärte Westerwelle, mit seinem Lebenspartner Michael Mronz nicht in schwulenfeindliche Länder zu reisen. Mronz, Veranstaltungsleiter, und Ralf Marohn, Gesellschafter im Unternehmen seines Bruders, waren unter anderem mit ihm als Außenminister dienstlich unterwegs und sorgten dabei für Kontroversen.

Westerwelle konterte, es sei üblich, dass Außenminister auf ihren offiziellen Touren mit Vertretern der Branche reisen, und behauptet, Opfer eines “linken Zeitgeistes zu sein, der Geschäfte für problematisch hält”.

Wie Politico Europe berichtet, habe Westerwelle aufgrund seiner fehlenden Fachkompetenz zum Zusammenbruch des Einflusses des deutschen Außenministeriums beigetragen und sei in seiner Position als ineffizient angesehen worden.

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