Jan Hecker Todesanzeige

Jan Hecker Todesanzeige | Anfang des Monats starb Jan Hecker im Alter von 54 Jahren abrupt, weniger als zwei Wochen nach seinem Amtsantritt als Botschafter in China. Vor seinem Pekinger Bürogebäude, in dem er arbeitet, weht auf Halbmast die deutsche und die europäische Flagge.

Nach Angaben von Außenminister Heiko Maas (54, SPD) sind die Umstände seines Todes noch unbekannt, er glaubt jedoch, dass China damit nichts zu tun hat: “Ausgehend von den Umständen seines Todes haben wir keine Hinweise auf den Tod von Jan Hecker” stand in keinem Zusammenhang mit seiner offiziellen Funktion als deutscher Botschafter in Peking”, sagt er.

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Jan Hecker war ein deutscher Rechtsanwalt und Diplomat, der bei den Vereinten Nationen tätig war. Als Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und als Richter am Bundesverwaltungsgericht lehrte er zudem an der Europa-Universität Viadrina, wo er bis vor kurzem außerplanmäßiger Professor war. Nach seiner Ernennung zum deutschen Botschafter in der Volksrepublik China starb er kurz nach seinem Amtsantritt.

Hecker besuchte Schulen in Flensburg, Kiel, Wilhelmshaven und Oslo, Norwegen und machte 1986 in Flensburg sein Abitur. Hecker ist verheiratet und hat zwei Kinder. Hecker, der Sohn eines Marinekommandanten, diente von 1986 bis 1988 als Soldat in der Republik Eutin.

In den Jahren 1988 bis 1994 besuchte er rechts- und politikwissenschaftliche Lehrveranstaltungen in Freiburg, Grenoble und Göttingen, wo er 1994 mit dem MA Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium an der University of Cambridge, das er 1997 mit dem Master of Laws (LLM) abschloss.

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Sein Ph.D. promovierte an der Universität Göttingen zum Thema Europäische Integration als verfassungsrechtliche Herausforderung in Frankreich und erhielt ihn 1997.

Der Sohn eines Marineoffiziers stammt aus einer Familie von Marineoffizieren. Er wurde in Kiel geboren und hat die Umzüge seiner Familie – nach Wilhelmshaven und dann nach Oslo – beobachtet, die Berufssoldaten der Bundeswehr im Militärdienst von ihren Familien erwarten müssen. Von 1988 bis 1992 studierte er in Freiburg, Grenoble und Göttingen und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium an der University of Cambridge.

Dabei ging er auf zweierlei Weise vor: Zunächst lehrte er neben Rechtswissenschaften auch Politikwissenschaft, und dann versuchte er für seine Promotion, beides zu verschmelzen. “Europäische Integration als verfassungsrechtliche Herausforderung in Frankreich” lautete das Thema von Heckers Dissertation, die von Anfang an die außenpolitischen Ambitionen des Autors andeutete.

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1999 wechselte Hecker nach seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt bei Hengeler Mueller und Freshfields Bruckhaus Deringer ins Bundesministerium des Innern. Hecker ist seitdem im Ministerium.

Während seiner Amtszeit im Bundesministerium des Innern war er für zwei Jahre zum Bundesamt für Verfassungsschutz abgeordnet. Nach seiner Habilitation an der Universität Viadrina in Frankfurt am Main wurde er bis 2010 zum außerplanmäßigen Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an derselben Institution berufen.

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Jan Hecker (15. Februar 1967 – 5. September 2021) war ein deutscher Jurist und Diplomat. Er war Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Richter am Bundesverwaltungsgericht sowie außerplanmäßiger Professor an der Europa-Universität Viadrina. Er starb kurz nach seinem Amtsantritt als deutscher Botschafter in der Volksrepublik China. Hecker besuchte die Schulen in Flensburg, Kiel, Wilhelmshaven und Oslo, Norwegen, und machte 1986 in Flensburg das Abitur und 1988 als Soldat in Eutin.

Jan Hecker Biografie

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Nach seinem Amtsantritt als Richter am Bundesverwaltungsgericht im Dezember 2011 wurde er dem 6. Revisionssenat abgeordnet, der für das Schul-, Hochschul- und Prüfungsrecht sowie das Presse- und Rundfunkrecht zuständig war und Telekommunikation, das Vereins- und Versammlungsrecht, das Waffengesetz, das Polizei- und Ordnungsgesetz, das Verfassungsschutz- und Nachrichtendienstrecht sowie das Landeskirchenrecht.