Oskar Lafontaine Krankheit

Oskar Lafontaine Krankheit
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Oskar Lafontaine Krankheit | Am 25. April 1990 wurde Lafontaine bei einem Wahlkampfauftritt in Mülheim durch einen Messerstich in der Nähe der Halsschlagader der geisteskranken Adelheid Streidel (Köln) schwer verletzt.

Seine Partei, die SPD, wich in den Wochen nach seiner Behandlung und Genesung vom Angriff von seiner ursprünglichen Ausrichtung ab. Die psychiatrische Behandlung des Attentäters endete erst 2014 mit seiner Entlassung. Lafontaine wurde von den Behörden nicht über die Freilassung informiert, was ihn überraschte.

Oskar Lafontaine leidet an Krebs. Am Donnerstag wird er operiert, um den Schaden zu beheben. Die Art von Krebs, an der der Politiker leidet, ist endlich publik geworden.

Laut dpa-Informationen war die Krankheit, an der Lafontaine litt, die erst kürzlich identifiziert wurde, Prostatakrebs. Zu seiner eigenen Situation wollte sich der 66-Jährige am Mittwoch nicht äußern.

Er hat bisher nur grundsätzliche Aussagen zu einem bösartigen Tumor gemacht, der am Donnerstag operativ entfernt werden würde. Anfang 2010 will Lafontaine aufgrund seiner aktuellen gesundheitlichen und medizinischen Prognose entscheiden, ob er seine politische Karriere fortsetzen will oder nicht.

Die Eltern von Oscar Lafontaine waren Katharina Lafontaine, geb. Ferner (1915–2006), Sekretärin, und Hans Lafontaine, gelernter Bäcker (1916–1945), der bei der Geburt ihres Sohnes anwesend war. Er hatte einen Zwillingsbruder, der eine Viertelstunde vor ihm geboren wurde und nach seinem Vater genannt wurde, weil er der Erstgeborene war, aber er erhielt den Vornamen des Bruders seiner Mutter, der im Zweiten Weltkrieg ums Leben kam, da er der Zweitgeborene war.

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Katharina Lafontaine lebte mit ihren beiden Söhnen, ihrer Mutter und einer Schwester im verpachteten Elternhaus in Dillingen, bis das Haus im Dezember 1944 wegen des Anrückens alliierter Soldaten aus dem Norden evakuiert werden musste.

Dann nahmen sie Zuflucht in Pettstadt, das in der Nähe von Bamberg liegt. Das unmittelbar an der Siegfriedlinie liegende Gebiet um die Fastenzeit war bei der Heimkehr bei Kriegsende zu 60 Prozent beschädigt. Dazu gehörte auch das Haus ihrer Eltern, das sie gerade sanierten.

Jahrelang gab es kein Wort von seinem Vater, erst 1952 stellte sich heraus, dass er im April 1945 kurz vor Kriegsende in Bad Brückenau (Bayern) gestorben war, möglicherweise auf dem Heimweg von seinem letzter Einsatz in Berlin nach Pettstadt, wo seine Familie ihn erwartet hatte.

Laut Bodo Ramelow, dem Vorsitzenden der Thüringer Bundestagsfraktion, muss die Linkspartei mit den Planungen für die Zeit nach Lafontaine beginnen. “Das hat absolut nichts mit seiner Krebsoperation zu tun. Ramelow sagte der Leipziger Volkszeitung: “Wenn man in Lafontaine 66 oder 67 Jahre alt ist, muss man sich als Partei auf die Schicht vorbereiten.” Wiedereinsetzung der Doppelspitze.

Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Linkspartei, sagte: “Oskar Lafontaine ist und bleibt unser Vorsitzender.” Der Geschäftsführer der Bundesregierung, Dietmar Bartsch, rechnet ebenfalls damit, dass Lafontaine “im Januar zurückkommt und seine Aufgaben wieder aufnimmt”. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte er, er stehe “wie kein anderer für den Erfolg der Linkspartei, insbesondere im Westen”.

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