Kardinal Schönborn Krankheit

Kardinal Schönborn Krankheit
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Kardinal Schönborn Krankheit | Auch nach Vollendung des 75. Lebensjahres beschloss Papst Franziskus, Kardinal Christoph Schönborn auf unbestimmte Zeit in seinem Amt als Erzbischof von Wien zu behalten. Dies wurde dem Kardinal vom Vatikan mitgeteilt. Der Vorsitz der Österreichischen Bischofskonferenz sowie die Kardinalswürde werden von dieser Entscheidung nicht unmittelbar berührt.

ÖSTERREICH. Jeder Bischof der katholischen Kirche ist verpflichtet, am Jahrestag seines 75. Geburtstags seinen Rücktritt einzureichen. Kardinal Christoph Schönborn hat dies zuvor ebenso getan wie der Papst selbst.

OP (Ehrenkardinal Christoph Schönborn) ist seit 1995 Erzbischof von Wien. In dieser Funktion war er von 1998 bis 2020 Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.

Kardinal Schönborn stammt aus dem böhmischen Zweig der Familie Schönborn, die im Laufe der Geschichte eine Reihe hochrangiger Mitglieder der katholischen Kirche hervorgebracht hat.

Aufgrund der Erkrankung von Kardinal Schönborn im Krankenhaus hat der Erzbischof von Wien alle seine Termine bis Ende Dezember abgesagt. Die Krankheit hat keinen Zusammenhang mit bereits behandeltem Krebs. –

Erzbischof Christoph Schönborn von Wien liegt nach Angaben der Pressestelle des Vatikans seit Dienstag wegen einer akuten Erkrankung im Krankenhaus. Die Erzdiözese Wien erklärte in einer Aussendung, dass seine Krankheit nichts mit einer Krebserkrankung zu tun habe, an der er im Frühjahr dieses Jahres operiert worden sei.

Obwohl der Kardinal schon auf dem Weg zur Besserung war, musste er es ruhig angehen und konnte deshalb bis zu den Feiertagen keine Termine wahrnehmen.

Hugo-Damian Schönborn (1916–1979) war ein 1979 verstorbener Maler. Während des Zweiten Weltkriegs schloss er sich der Widerstandsbewegung gegen die Nationalsozialisten an und ergab sich im Oktober 1944 in Belgien den Briten.

1945 wurde die Familie Schönborn aufgrund der im Zuge des Zweiten Weltkriegs erlassenen Benes-Beschlüsse von Schloss Gebharz umgesiedelt. Eleonore Schönborn, die Mutter von Christoph Schönborn, konnte aufgrund ihrer familiären Bindungen zu ihren Söhnen Philipp und Christoph bei Verwandten in Breiteneich bei Horn/Niederösterreich und nach dem Winter 1945/1946 in Graz bleiben.

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Sie traf sich mit ihrem Mann, der von den Engländern entlassen worden war, während sie in England war. Aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit und Erfahrung wurde sie zur Chefsekretärin eines Vorarlberger Textilunternehmens befördert. So wuchs Christoph Schönborn in Schruns im Montafon (Vorarlberg, Österreich) auf, wo 1954 sein Bruder, der Schauspieler Michael Schönborn, als letzter seiner drei Brüder als jüngster der drei geboren wurde. 1958 ließen sich die Eltern scheiden.

Kardinal Schönborn kann sich aufgrund seiner Biografie nicht nur im Hochdeutschen, sondern auch im alemannischen Vorarlberger Dialekt verständigen. Schönborn spricht mehrere Sprachen fließend, darunter Latein, Griechisch und Hebräisch sowie Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch. Er spricht auch fließend Deutsch.

Der Dominikanerorden in Warburg ( Westfalen ) begrüßte Christoph Schönborn 1963 nach dem Abitur als neues Mitglied. Nach Abschluss seines theologischen und philosophischen Studiums in Walberberg, Köln, Wien und Paris wurde er am 27. Dezember 1970 in der Wiener Dominikanerkirche von Erzbischof Franz König zum Priester geweiht.

Nach seinem Abschluss an der Katholischen Universität Paris im Jahr 1971 begann er mit der Arbeit an einem Ph.D. Studium der Theologie, das er 1974 mit der Dissertation “L’Icône du Christ. Fondements théologiques” (“Die Christusikone. Theologische Grundlagen”) abschloss. Während seiner Promotion an der Universität Regensburg studierte er laut Wikipedia von 1972 bis 1973 bei Kardinal Joseph Ratzinger.

In den Jahren 1973 bis 1975 war er Kaplan in Graz, Österreich, bei Egon Kapellari [6], bevor er außerordentlicher Professor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg in der Schweiz wurde. Seine erste Position war 1978 als außerordentlicher Professor für Theologie der Ostkirche, und seine zweite Position war von 1981 bis 1991 Professor für Dogmatik.

Darüber hinaus war er in einer Reihe von Fachkommissionen tätig, darunter der Theologischen Kommission der Schweizerischen Bischofskonferenz (1980–1991), der Schweizerischen Kommission für den Dialog zwischen Orthodoxen und Katholiken (1980–1987) und der Kommission für den Dialog zwischen Katholiken und andere Christen (1980–1984).

Vor allem ist er seit 1980 Mitglied der Internationalen Theologischen Kommission und seit ihrer Gründung 1984 als Treuhänder der Stiftung Pro Oriente tätig.

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