Marco Goecke Krankheit

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Marco Goecke Krankheit | Das Stuttgarter Ballett hat durch die Absage der Produktion von “Kafka” keine finanziellen Folgen gehabt. Im Gegenzug erlitt Marco Goecke durch seinen Abgang erhebliche Verletzungen seiner Stuttgarter Karriere.

Saisons gehen zu Ende, was bedeutet, dass Auszeichnungen, Nominierungen und kritische Umfragen berücksichtigt werden. Die Anwesenheit von Marco Goecke, dem Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts, der krankheitsbedingt die Uraufführung von “Kafka” absagen musste, darf nicht als Garantie dafür angesehen werden, dass er keine wichtige Rolle in der Produktion spielen wird. Auf der anderen Seite ist seine international sehr gut aufgenommene Arbeit für Gauthier Dance „Nijinsky“ bis heute sehr verbreitet.

Marco Goecke ist Choreograf aus Deutschland. Marco Goecke absolvierte 1988 seine Ballettausbildung an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung in München und studierte anschließend am Königlichen Konservatorium in Den Haag, das er 1995 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend trat er an der Deutschen Staatsoper Berlin und Theater Hagen unter anderem.

Loch am Theater Hagen war der Titel von Goeckes erster Choreografie, die er im Jahr 2000 schuf. Im Anschluss entstanden mehrere Choreografien für die Noverre Society mit Tänzern des Stuttgarter Balletts und eine Einladung an das New York Choreographic Institute erfolgte an ihm.

Für das Stück Blushing, das vom Stuttgarter Ballett aufgeführt wurde, erhielt Goecke im Juli 2003 den Prix Dom Perignon in Hamburg. Für die Weihnachtsgala des Staatstheaters Stuttgart im Jahr 2003 entstand der Pas de deux ring them bells. Er wurde von den Stuttgarter Philharmonikern aufgeführt. Als Ergebnis dieser Arbeit folgten zahlreiche Aufträge für internationale Konzerne.

Marco Goecke Krankheit

Zur Spielzeit 2005/2006 wurde Marco Goecke zum Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts berufen, für das er im Dezember 2006 mit Nussknacker sein erstes Action-Ballett kreierte, das später für den ZDF-Theaterkanal verfilmt wurde.

Darüber hinaus arbeitete Goecke von 2006 bis 2012 als Hauschoreograf bei den Scapino Ballets Rotterdam. Während der Saison 2013/14 des Nederlands Dans Theatre war Goecke Hauschoreograf der Kompanie.

Neben seinen neuen Werken (siehe Werkliste) werden derzeit viele von Goeckes bereits gespielten Choreografien von anderen Kompanien einstudiert, u. a. in Tel Aviv und Sao Paulo, den Grands Ballets Canadiens de Montréal, Scapino Ballet Rotterdam, Balletttheater München, Saarland Staatstheater Saarbrücken, Staatstheater Hannover, die Wiener Staatsoper und das Augsburger Ballett.

Die Uraufführung seines Ballettstücks Lonesome George, das auf der gleichnamigen Schildkröte basiert, fand 2015 statt. Er hatte vor ihrem Tod im Jahr 2012 mit der Arbeit daran begonnen, musste es jedoch aufgrund eines ernsthafte Krankheit. Nach eigener Aussage hatte die Krankheit das Potenzial, tödlich zu sein, weshalb sein späteres Werk von seinem Verständnis dafür geprägt ist, wie fragil Menschen werden können.

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