Volker Pispers Krankheit

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Volker Pispers Krankheit | Im Düsseldorfer Savoy Theater verabschiedet sich einer der bekanntesten Politkabarettisten Deutschlands nach einer gelungenen Aufführung von seinem Publikum.

Er sei nicht krank, sondern schätze es, dass er nicht mehr öffentlich auftreten muss, so der Düsseldorfer, der auf seiner Website gepostet hat. In einer Erklärung gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte sein Verleger, dass “er jetzt Freibeuter ist”. Viele Unterstützer zeigten sich enttäuscht über die Entscheidung des Unternehmens, aus dem Internet auszusteigen.

Volker Pispers ist zum Stillstand gekommen. Bisher gab es nur Spekulationen, doch heute hat der bekannte Kabarettist offiziell seinen Rücktritt bekannt gegeben: Der gebürtige Rheydter sprach am Dienstag bei seinem letzten Auftritt im Düsseldorfer Savoyer Theater: „Viele Jahre musste meine Frau Barbara meine ständige Abwesenheit ertragen; jetzt bin ich gespannt, wie sie damit umgehen wird, wenn ich die ganze Zeit zu Hause bin.”

Pispers gab keine Erklärung für seine Entscheidung, in den Ruhestand zu gehen. Zumindest hat er der Möglichkeit, dass er irgendwann in die Öffentlichkeit zurückkehren könnte, Tür und Tor geöffnet, ohne einen konkreten Zeitrahmen anzugeben. Darüber hinaus gibt es keine Informationen auf seiner Website. Unter der Überschrift “Terminvorschau” ist eine weite Leere des Nichts.

Volker Pispers ist ein Kabarettist aus Deutschland. Nach dem Abitur in Odenkirchen zog Pispers 1976 nach Bonn, wo er Anglistik, Katholische Theologie und Bildungsverwaltung studierte. Später absolvierte er sein Studium in Münster. In den Jahren 1979 bis 1980 lebte und arbeitete Pispers in England als Fremdsprachenassistent, während dieser Zeit erlernte er seine Liebe zur dunklen Komödie.

Pispers ist ein verheirateter Mann, der im Raum Düsseldorf-Oberkassel wohnt. 2017 nominierte ihn die Piratenpartei Nordrhein-Westfalen als Vertreter des Landes in der 16. Bundesversammlung.

Volker Pispers Krankheit

Als Student in Münster Anfang der 1980er Jahre engagierte sich Volker Pispers in verschiedenen studentischen Theaterensembles. 1982 debütierte er erstmals als Kabarettist beim Kabarettfestival Münsterschen Zeitung in der Halle Münsterland, wo er Mitglied des Ensembles der Hamm Kindertheater Kammerspiele Hamm war.

Wer kann sich allein an sein erstes Soloprogramm Cabaret erinnern, das 1983 ausgestrahlt wurde? Gleichzeitig endete sein Studium mit dem Bestehen des Ersten Staatsexamens für das Lehramt der Sekundarstufe II. Als Schauspieler begann er 1985 in Münster am Wolfgang Borchert Theater zu arbeiten. 1986 veröffentlichte er mit Hamburger – Speeseburger – Bundesburger sein zweites Soloprogramm in drei Teilen.

In der Folge legte Pispers 1986 seine Stelle als Englischlehrer am Dolmetscher-Institut Münster sowie seine Schauspielkarriere nieder. Anschließend widmete er sich ausschließlich dem Kabarett und präsentierte im selben Jahr seine dritte Einzelausstellung Original & Fälschung.

1988 wurde sein Text Demoland mit dem Gladbecker Satirepreis ausgezeichnet, und in seinem vierten Soloprogramm Meine Probleme hätte ich mir große Anerkennung gewünscht, erhielt er den Gladbecker Satirepreis. Auf Empfehlung von Kay und Lore Lorentz erhielt der Kabarettist 1989 für seine Arbeit ein Förderstipendium des renommierten NRW-Kulturpreises.

Als Autor, Ensemblemitglied und künstlerischer Leiter des Düsseldorfer Kom(m)ödchens, in dem auch sein Ensembleprogramm We Are So Free aufgeführt wurde, etablierte sich Pispers als eine der führenden Persönlichkeiten der deutschen Avantgarde. 1991 kehrte er auf die Bühne zurück, entschied sich diesmal jedoch für den Ruhestand.

1992 brachte Pispers sein sechstes Soloprogramm In bester Gesellschaft zur Uraufführung und 1993 feierte er seinen ersten Geburtstag mit einem zweiten Soloprogramm, In bester Gesellschaft. Die Kombination von einem Begriff und dem anderen führte zu einer Best-Of-Zusammenstellung seiner vergangenen Auftritte. 1994 erschien sein sechstes Soloprogramm Frisch gestrichen, 1999 sein siebtes Soloprogramm: Das muss man bedenken.

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